Designs, Typografie und Schreiblayout

Mit den Einstellungen unter Erscheinungsbild machen Sie Compose angenehm zum Lesen und Arbeiten. App-Einstellungen steuern die Oberfläche, Dokumenteinstellungen dagegen Schriften, Abstände, Zeilenbreite und Silbentrennung des aktuellen Dokuments.

Dokumentschriften und Textgröße wählen

In den Dokumenteinstellungen können Sie getrennte Schriften für Überschriften und Fließtext sowie die Textgröße wählen. Diese Einstellungen gehören zum aktuellen Dokument, sodass zwei Dokumente beim Schreiben unterschiedlich dargestellt werden können.

Eine andere Schrift macht aus einem Absatz keine Überschrift. Verwenden Sie Überschrift 1 bis Überschrift 6, wenn Sie Dokumentstruktur benötigen.

Abstände und Zeilenbreite anpassen

Zeilenabstand, Absatzabstand und Zeilenbreite verändern, wie sich das Dokument auf dem Bildschirm liest. Schmalere Zeilen können lange Passagen leichter lesbar machen, zusätzlicher Absatzabstand kann dichte Abschnitte stärker trennen.

Diese Regler betreffen die Schreibansicht. Sie sind nicht dasselbe wie Seitenränder im Druck.

Silbentrennung ein- oder ausschalten

Silbentrennung kann in manchen Sprachen und Schriften für gleichmäßigere Zeilenenden sorgen. Schalten Sie sie aus, wenn Wörter an Zeilenumbrüchen lieber vollständig bleiben sollen.

Das fertige PDF kann Zeilen anders umbrechen als der Editor. Verwenden Sie die PDF-Vorschau, wenn exakte Zeilenenden in der veröffentlichten Fassung wichtig sind.

App-Design und Akzentfarbe wählen

Wählen Sie für die Compose-Oberfläche Hell, Dunkel oder System. System übernimmt die Darstellungspräferenz des Geräts oder Browsers. Die Akzentfarbe ändert die Hervorhebungsfarbe der Oberfläche.

Darstellungseinstellungen verändern den exportierten Text nicht. Für Seitenränder, Papierformat oder Kopf- und Fußzeilen verwenden Sie Seitenlayout.

Wo das Layout es zulässt, können Sie den Seitenbereich links oder rechts platzieren. Die Spracheinstellung gilt für Compose insgesamt, nicht nur für ein einzelnes Dokument.

Auf kompakten Bildschirmen können Bedienelemente anders angeordnet sein. Erwarten Sie daher nicht, dass jeder Bereich dieselbe Position wie auf einem Desktop-Bildschirm einnimmt.

Editorhilfen nur anzeigen, wenn sie nützen

Unsichtbare Zeichen können Leerzeichen und andere verborgene Strukturen sichtbar machen, wenn Sie die Formatierung prüfen. Hervorhebungen für Überprüfung lassen sich beim Abarbeiten von Rückmeldungen einblenden und für eine ruhigere Leseansicht ausblenden.

Diese Hilfen gehören zur Bearbeitungsoberfläche. In einem sauberen Export erscheinen sie nicht als gewöhnlicher Inhalt.

Editor-Erscheinungsbild und PDF-Gestaltung getrennt behandeln

Der PDF-Export hat eigene Schrift- und Layout-Einstellungen. Sie können die Editortypografie als Ausgangspunkt übernehmen, aber spätere Änderungen im Editor aktualisieren eine bestehende PDF-Einrichtung nicht automatisch.

So können Sie den Editor angenehm zum Schreiben einrichten und das fertige PDF zugleich auf seine Leser abstimmen.